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So funktioniert Wasser- und Frostschutz im Tunnel

Bauleiterin Ann-Mari Beitdokken und Supervisor Øystein Opseth

Bei Tunnelarbeiten geht es nicht nur darum, schnell voranzukommen. Nach Abschluss des Vortriebs beginnen umfangreiche und präzise Arbeiten für den Wasser- und Frostschutz. Beim Projekt Rogfast finden diese Arbeiten gleichzeitig mit dem Vortrieb statt. Das erfordert enge Zusammenarbeit, hohe Präzision und gute Planung.

Bei einem Tunnelprojekt ist es oft der Vortrieb, der die meiste Aufmerksamkeit erhält. Aber der Weg zu einem fertigen Tunnelsystem besteht aus weit mehr als nur dem Sprengen selbst. Nachdem das Gestein entfernt wurde, beginnt eine aufwändige Arbeit, bei der mehrere Disziplinen eng zusammenarbeiten, um den Tunnel fertigzustellen. 

«Nach Abschluss der Bohr- und Sprengarbeiten beginnt die Arbeit erst richtig. In dieser Phase zählt jedes Detail, und wir arbeiten auf den Millimeter genau», erklärt Ann-Mari Beitdokken, Bauleiterin bei Implenia Norwegen. 

Ann-Mari arbeitet beim Projekt Rogfast in Randaberg, wo Implenia den Boknafjord-Tunnel für die norwegische Straßenverwaltung baut. Der Tunnel wird nach Fertigstellung der tiefste und längste Unterseestrassentunnel der Welt sein. 

Das Projekt E39 Rogfast, Los E02 Kvitsøy

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