Der neue Herzschlag von Morges

Inmitten des beliebten Bahnhofsviertels und angrenzend an die mittelalterlichen Mauern von Morges realisiert Implenia das Projekt «Îlot Sud». Die «südliche Insel» wird damit auch das neue Herzstück des städtischen Zentrums von Morges und verbindet elegant moderne Büros und nachhaltiges Wohnen mit an hohen Arkaden gelegenen Boutiquen.

Îlot Sud wurde als Ort des Austauschs und der Begegnung konzipiert, mit Geschäften, hochmodernen Büroräumlichkeiten, 162 Komfortwohnungen von Studiogrösse bis zu 5,5 Zimmern, von denen die meisten einen atemberaubenden Blick auf den See und die Alpen bieten, einem mit Bäumen bepflanzten Innenhof und einem grossen öffentlichen sowie privaten Parkplatz.

Nachhaltig durch und durch

Das Gebäude ist Minergie-zertifiziert und garantiert dank seiner zeitgemässen Ausstattung energetische und ökologische Standards, das heisst, es entspricht den Prinzipien des nachhaltigen Bauens in Bezug auf Ressourcenverbrauch, Schadstoffemissionen und Mobilität. Die Mehrzahl der Dächer wird mit Fotovoltaik-Paneelen ausgestattet, Parkplätze werden mit Batterieladestationen für Elektroautos bestückt, 350 Fahrradstellplätze stehen zur Verfügung und ein innovatives System nutzt Seewasser als Quelle für Heizung, Warmwasser und Kühlung.

Die geräumigen Geschäfts- und Büroflächen sollen im Sommer 2021 ihre ersten Bewohnerinnen und Bewohner aufnehmen, während die hellen Wohneinheiten in der zweiten Hälfte 2021 bezogen werden. Bis dahin bleibt einiges zu tun, das Projekt stellte Implenia gleich vor mehrere Herausforderungen: die Härte des Untergrunds, die Nähe zum Grundwasserspiegel, die komplexe Fassadentechnik und der knappe Platz mitten in der Innenstadt. Dank des Lean-Ansatzes werden diese und weitere Herausforderungen aber gemeistert – mehr dazu in der Box.

Mit Lean gemeinsam planen und optimieren

In den wöchentlichen Lean-Routinen werden Subunternehmer aktiv in die Optimierung des Terminplans eingebunden. Jedes Gewerk legt die täglichen Arbeiten der nächsten drei Wochen verbindlich fest und im Steuerungsraum werden alle Abläufe, sowie deren Abhängigkeiten, transparent dargestellt. Damit diese eingehalten werden, bespricht das Projektteam, ob die notwendigen Kapazitäten (Personal, Ausrüstung, Material, Pläne) vorhanden sind. Unser Projektleiter Cyril Malczuk ist überzeugt von unserem Lean-Ansatz: «Auf der Baustelle ist leicht zu beobachten, wie reibungslos Arbeiten ineinandergreifen und keine Unterbrüche entstehen.»