«Safety first!» auf unseren Werkhöfen

Seit dem vergangenen Jahr hat sich einiges getan auf unseren Werkhöfen in der Schweiz. Wir haben erfolgreich neue Sicherheitsregeln eingeführt und umgesetzt. Dahinter steht das klare Bekenntnis von Implenia und der Geschäftsleitung von ETS Schweiz zur Sicherheit am Arbeitsplatz. Dies beginnt mit einer eigens entwickelten Sicherheitscharta, bei der die Vorgesetzten in die Pflicht genommen werden: Aufgaben werden geklärt, Kompetenzen und Verantwortung sind klar definiert und die Charta wurde von allen Werkhofleitern unterzeichnet. Sicherheit ist aber nicht nur Sache der Vorgesetzten. Jede Mitarbeiterin und jeder Mitarbeiter ist sowohl für sich selbst als auch für die Arbeitskolleginnen und -kollegen mitverantwortlich. Der Grundsatz «STOPP sagen, bevor etwas passiert» wurde unter anderem mit der Plakatkampagne der Suva unterstrichen. Die Sicherheit aller Beteiligten hat bei der Arbeit stets erste Priorität.

Diese Botschaft, zusammen mit monatlichen, Werkhof-spezifischen Sicherheitsschulungen und einem ins Leben gerufenen Ausbildungsprogramm Health & Safety, läuteten eine neue Sicherheitskultur auf den Werkhöfen ein. Und wenn bedauerlicherweise doch einmal etwas passiert, werden nach dem Unfall «Safety Alerts» ausgehängt, mit Erkenntnissen zum Unfall, Hinweisen, Tipps und Verhaltensregeln. Aber auch Beinahe-Unfälle und gefährliche Situationen werden konsequent untersucht, um weitere Massnahmen zur Verhinderung eines Unfalls einzuleiten. Hinzu kommen zahlreiche weitere Optimierungen, von der Entfernung von Stolperfallen über Ergänzungen im Erste-Hilfe-Material bis zum Ersatz ungeeigneter Arbeitsmittel und Geräte. Die Massnahmen werden laufend über detaillierte Audits überprüft, priorisiert und angepasst. Markus Reinhard, verantwortlich für die Sicherheit auf den Werkhöfen, schaut zufrieden aufs letzte Jahr zurück: «Die grossen Anstrengungen im Bereich Sicherheitskultur und Ausbildung unserer Mitarbeitenden zahlen sich aus. Der schwierigste Teil in dieser Thematik ist der Kulturwandel in den Köpfen. Bis wir nachhaltige Senkungen in den Unfallzahlen sehen, dürfte es wahrscheinlich noch eine Weile dauern, doch wir sehen bereits heute eine Tendenz in die richtige Richtung mit entsprechenden Verbesserungen.»