Mit Leichtigkeit nach oben

Früher war für Claudia Cremerius der Weg zum Arbeitsplatz sehr beschwerlich. Vom Parkplatz direkt vor dem Bürogebäude lief sie mit Krücken bis zur Treppe, dann zog sie sich Stufe für Stufe nach oben ins nächste Stockwerk. Dass es jetzt für sie ein wenig leichter geht, verdankt sie ihren Kollegen und der Geschäftsführung von Implenia Schalungsbau, die sich gemeinsam dafür einsetzten, dass ein  Aufzug für Claudia Cremerius gebaut wurde.

Wie es dazu kam

Claudia Cremerius arbeitet schon viele Jahre bei Implenia Schalungsbau. Begonnen hat sie im September 1990 mit einer Lehre zur Bauzeichnerin. Seitdem ist sie unserem Unternehmen immer treu geblieben – kurz unterbrochen von einer 3,5-jährigen Weiterbildung zur Technikerin. Seitdem arbeitet sie als Konstrukteurin in unserem Büro im deutschen Bobenheim-Roxheim. Vor einigen Jahren erkrankte sie an Multipler Sklerose, einer chronisch-entzündlichen neurologischen Autoimmunerkrankung. Der Krankheitsverlauf schreitet langsam fort, so dass ihr das Laufen immer schwerer fällt. «Die Kolleginnen und Kollegen haben mich immer gut unterstützt. Sie haben stets versucht, mich zu begleiten und mir zu helfen, das ist wirklich ganz toll», beschreibt Claudia Cremerius die Unterstützung.

Dass es ihrer Mitarbeiterin immer schwerer fiel, die Treppenstufen zu bewältigen, realisierten auch der Geschäftsführer und die Geschäftsleitung. Schnell war klar, dass etwas getan werden musste. Die Idee für den Aussenaufzug war geboren. Zunächst mussten die Voraussetzungen dafür geklärt werden: Implenia ist Mieterin des Bürogebäudes. Eine bauliche Veränderung im Aussenbereich liess sich nicht so einfach umsetzen. Doch nach einem Gespräch mit der Vermieterin BBV Systems, ebenfalls ein Unternehmen der Implenia Gruppe,war klar, dass der Weg für den Aufzug frei ist. Die Arbeiten starteten im September 2019: Die Erstellung einer Bodenplatte, grossflächige Pflasterarbeiten sowie Durchbrüche im Aussenwandbereich waren notwendig ehe mit der eigentlichen Montage des Aufzugs begonnen werden konnte.

Im April 2020 waren alle Arbeiten beendet. Seitdem kann Claudia Cremerius mit ihrem Auto bis zum Aufzug fahren, muss nur noch die kurze Strecke in den Lift hinein bewältigen, ehe es bequem für sie nach oben geht. «Ziel erreicht», sagt Thoralf Löster, Mitglied der Geschäftsleitung, und ergänzt: «Es war selbstverständlich, dass wir unterstützen. Das haben wir gerne gemacht und für Frau Cremerius ist es definitiv eine Erleichterung.» Auch Claudia Cremerius freut sich sichtlich über den Aufzug: «Mit ihm ist alles viel einfacher. Ich bin wirklich froh, dass sich meine Kolleginnen und Kollegen so für den Aufzug und damit auch für mich eingesetzt haben.»