Inklusion, Respekt und Chancengleichheit

Was vor über einem Jahrhundert als Bewegung für Frauenrechte, faire Arbeitsbedingungen und gleichberechtigte Teilhabe von Frauen an der Gesellschaft begann, hat sich zu einem weltweiten Aufruf zu Inklusion, Respekt und Chancengleichheit entwickelt. Für Unternehmen, die in traditionell männerdominierten Branchen wie dem Bauwesen tätig sind, hat der Internationalen Frauentag eine besondere Bedeutung. Er bietet die Gelegenheit, Fortschritte sichtbar zu machen, bestehende Hürden anzusprechen und das Engagement für ein Arbeitsumfeld zu bekräftigen, in dem sich alle wertgeschätzt fühlen und ihr Potenzial entfalten können. Solche Gespräche stärken nicht nur die Unternehmenskultur – sie fördern auch Sicherheit, Innovation und Teamzusammenhalt.
In der Zentrale von Implenia Norwegen und bei allen norwegischen Projekten brachten die von vielen Teammitgliedern Anfang März organisierten Veranstaltungen zum Internationalen Frauentag Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus verschiedenen Funktionen und Fachbereichen zusammen und schufen Raum für Gespräche darüber, wie wir gemeinsam zu einem inklusiveren Arbeitsumfeld beitragen können. Hier ein kleiner Einblick in einige dieser Aktivitäten.
Gemeinsame Reflexionsrunde in Tangenvika
Auf dem Tangenvika-Projekt kam das Team zu einer Reflexionsrunde mit Essen, Getränken und offenen Gesprächen zusammen, wie Projektleiter Martin Schweizok berichtet. In den Gruppendiskussionen standen folgende Themen im Fokus:
- unterschiedliche Wahrnehmungen von Humor
- die Bedeutung von Inklusion im Arbeitsalltag
- wie leicht unbeabsichtigte Ausgrenzung entstehen kann

Workshop „Inklusives Arbeitsumfeld“ in Moss
Das Team des Sandbukta-Moss-Såsad-Projekts nahm im Rahmen der Projekt-Infoveranstaltung an einem Workshop zum Thema «Inklusives Arbeitsumfeld» teil. Er war gleichzeitig Teil einer Sensibilisierungswoche im gesamten Projekt.
Die Teilnehmenden reflektierten darüber, wie Humor, Kommentare und alltägliche Interaktionen unterschiedlich erlebt werden – und wie sowohl Kolleginnen und Kollegen als auch Führungskräfte zu einem sicheren und respektvollen Arbeitsplatz beitragen können. Besonders betont wurde, dass Inklusion eine gemeinsame Verantwortung ist und kleine Gesten im Alltag einen grossen Unterschied bewirken.

Diskussion über die Arbeitsverteilung auf Kvitsøy
Beim Rogfast-Projekt auf Kvitsøy drehte sich die Diskussion um Aufgabenverteilung, Einstellungen und praktische Erfahrungen im Arbeitsumfeld.
«Wir haben unter anderem darüber gesprochen, dass Frauen oft mit weniger begehrten Aufgaben betraut werden – mit der Begründung, dass sie ‘besser darin seien’», erklärt Sunniva Hamsund, HMS-Leiterin und PES Safety. «Wir haben auch darüber gesprochen, wie wichtig es ist, sich der eigenen Einstellungen bewusst zu sein: Auch gut gemeinte Aussagen können verletzend wirken.»

Grundlage für gute Diskussionen und Reflexion schaffen
Beim Lysaker-Fornebu-Projekt hielt Personalchefin Sigrunn Lid einen Impulsvortrag, der eine solide Basis für offene Gespräche und Reflexion bot. «Die gemeinsame Botschaft lautet: Vielfalt und Inklusion stärken sowohl das Arbeitsumfeld als auch das Unternehmen», erklärt sie.

Der Internationale Frauentag wurde so zu einer wichtigen Gelegenheit, Perspektiven aus dem gesamten Unternehmen hervorzuheben. Über Projekte und Arbeitsstätten hinweg war die Botschaft klar: Ein inklusives Arbeitsumfeld führt zu besserer Zusammenarbeit und macht uns gemeinsam stärker.




